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Stadtplan Mühringen

Mühringen

Das rund 1000 Einwohner zählende Dörfchen Mühringen liegt acht Kilometer südöstlich von Horb in einer Einbuchtung des Eyachtals und bildet einen Ortsteil der Stadt Horb. Das heute noch vom Schloss Hohenmühringen überragte Örtchen wurde 786 erstmals in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Sankt Gallen erwähnt und in den folgenden 1000 Jahren als Teil eines Lehens von einer Ritterfamilie zur nächsten weitervererbt oder verkauft, bis es 1805 an Württemberg fiel.

Der Ort war bereits früh von Handel und Handwerk geprägt, nicht zuletzt durch die starke jüdische Gemeinde, deren Mitgliedern Grundbesitz jahrhundertlang verwehrt war. Im ausgehenden 19. Jahrhundert machte sich Mühringen mit seinen zwei Mineralwasser-Quellen und dem von Eugen Wenz gegründeten Marienbad als Kurort einen Namen. Der Anschluss an die Bahnlinie der Hohenzollerischen Landesbahn im Jahr 1901 bescherte dem Dorf einen weiteren Aufschwung im Fremdenverkehr, der bis Mitte des 20. Jahrhunderts anhielt. Sehenswert sind das öffentlich nicht zugängliche Schloss Hohenmühringen, das im 16. Jahrhundert auf den Resten einer Vorgängerburg erbaut und 1857 im gotischen Stil erweitert wurde, ebenso wie die 1704 erbaute St. Gallus-Kiche. Zwischen Eyach und Mühringen im Wald befindet sich zudem der älteste jüdische Friedhof in Württemberg-Hohenzollern. 800 Grabplatten, die älteste aus dem Jahr 1697, zeugen noch heute von der bedeutenden jüdischen Kultusgemeinde im Dorf. Pilger kennen Mühringen als Station des deutschen Jakobswegs.